Von der MPU zum Bioöl
Es ist ein leidiges Thema für alle diejenigen unter uns, die sehr gerne Auto fahren: Der Führerscheinentzug. Es gibt viele Gründe dafür, dass eine solche Maßnahme umgesetzt wird, zum einen, dass man zu viele Punkte in Flensburg gesammelt hat, oder dass man etwa wiederholt mit einem erhöhten Alkoholwert im Blut am Steuer erwischt wurde. Irgendwann ist es zu viel: Der Führerschein ist weg.
Natürlich muss er nicht für immer weg sein, man kann etwas dafür tun, ihn wieder zu gewinnen, nämlich die MPU, also die Medizinisch Psychologische Untersuchung, machen lassen. Auf diese Weise wird die Fahreignung der Versuchsperson festgestellt. Dies geschieht über eine Untersuchung in drei Bereichen, nämlich einmal durch die Verkehrspsychologie (Gesprächssitzungen mit einem Psychologen), die Leistungsdiagnostik (es wird ein Reaktionstest durchgeführt) und die Medizinische Untersuchung (bezüglich Alkohol – und Drogenkonsum).
Bis man seinen Führerschein wieder zurück bekommt, kann es eine Weile dauern. Für Thorsten S. war dies gar nicht so schlimm, berichtet er. Er sei wiederholt geblitzt worden und hatte auch einmal einen schweren Unfall. „In meiner Zeit ohne Führerschein habe ich eine ganze Menge über mein rücksichtsloses Fahrverhalten nachdenken müssen“, berichtet er. „Dies hat zu Einsicht geführt. Ich bin am Steuer leicht aggressiv geworden, habe Leute beschimpft oder ihnen die Vorfahrt genommen. Dadurch habe ich auch andere gefährdet, was einfach nur dumm war!“.
Weiter berichtet er, dass die Sehnsucht nach seinem Wagen ihn dazu brachte, sich viele Autozeitschriften zu kaufen. „Ich habe sie regelrecht verschlungen und war überrascht von den Neuerungen auf dem Markt. Auch davon, wie fortgeschritten die umweltfreundliche Treibstofftechnik ist. Aus diesem Grund habe ich mich nun auch für Bioöl entschieden. Ich merke beim Fahren mit Bioöl keinen negativen Unterschied, kann aber jetzt, nachdem die MPU positiv für mich ausging, das Fahren wieder richtig genießen und damit noch etwas für die Umwelt tun!“